Jazz:yl Archiv

Am Donnerstag 03. November 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

Duthoit & Hautzinger

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Isabelle Duthoit - voice, clarinet
Franz Hautzinger - trumpet

Wie ließe sich dieses Duo am besten definieren? Zunächst indem wir die äußersten Grenzen der Musik, des Tons und des Geräuschs ausloten, irgendwo zwischen den Pausen und Noten, die während der langjährigen Zusammenarbeit der beiden immer wieder aufleuchten. Im quirligen Kosmos von Franz Hautzinger und Isabelle Duthoit wird die Trompete zur Stimme und umgekehrt. Selbst wenn sie sehr regelmäßig zusammen auf der Bühne stehen, haben sie genug Temperament und Virtuosität bewahrt, damit jeder ihrer Auftritte zu einem einzigartigen Erlebnis wird, bei dem sie ihr Publikum anspornen, in ihr nuancenreiches Tonmeer einzutauchen.

Die in Lyon klassisch ausgebildete Vokalistin und Instrumentistin Isabelle Duthoit wendet sich schon bald der zeitgenössischen Musik zu und arbeitet mit verschiedenen Ensembles und Komponisten zusammen. Sie entdeckt ihre besondere Vorliebe für die freie Improvisationsmusik. Mit dem Trio „Canapé“ – einem foto-phonografischen Musikprojekt – will sie Töne bzw. Geräusche nachempfinden, die klanglich und visuell vom Alltag inspiriert sind, den Raum erlauschen und sich in die pure Lebenskraft gleiten lassen … ohne jegliche Inszenierung. Sie entwickelt eine sehr spezielle Gesangstechnik, die sich wie eine Sprache vor der Sprache darstellt. Sie singt und improvisiert sowohl solo als auch im Duett, zum Beispiel mit Phil Minton. Mit ihrem Lehrer am Konservatorium, Jacques Di Donato, gründet sie 1994 das Festival „Fruits de mhère“ für Improvisationsmusik und komponiert die Theatermusik „le temps du souffle“. Im Jahr 2008 ist sie Stipendiatin der Villa Kujoyama in Kyoto, wo sie die Rituale des traditionellen japanischen Theaters studiert: No und Bunrake. Sie ist weiterhin in verschiedenen Formationen aktiv und hat von 1997 bis 2011 improvisierte Klarinette am Konservatorium von Evry, Essonne, unterrichtet.

Franz Hautzinger ist einer der profiliertesten Experimental-Musiker der österreichischen Szene, der mit vielen großen Namen der internationalen Avantgarde zusammengearbeitet und recorded hat. Er leitet zahlreiche eigene Ensembles (legendär seine Regenorchester, Gomberg, Dachte Musik) und ist begehrter Partner von Kapazundern wie Elliot Sharp, Otomo Yoshihide, Butch Morris, Keiji Haino, Hamid Drake, Lou Reed, Zeitkratzer, Derek Bailey, Jamaaladeen Tacuma, Phil Niblock, David Sylvian und vielen mehr … Hautzinger hat seine Viertelton-Trompete zu einem Ausdrucksmittel ganz neuer Art entwickelt, der er bizarre Töne und Geräusche entlockt. In seiner Soloperformance schafft er abenteuerlichste Klanglandschaften, die sich eher nach elektronischer Musik denn nach Trompete anhören, und voller interessanter Sounds sind.

Datum: Donnerstag 03. November 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Sonntag 09. Oktober 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

Le Pot

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Manuel Mengis, Trompete
Martin Schütz, Cello
Hans-Peter Pfammatter, keys-electronics
Lionel Friedli, Schlagzeug

LE POT liefert den Sound von morgen: vom minimalen Lebenszeichen über polyrhythmische Verschachtelungen bis zum wuchtigen Klanggebäude improvisiert sich das Quartett in die Apokalypse oder den Tag danach. Mit dem letzten Strom erzeugte Signale, Drohnenhall oder Sience-fiction-Geraun, die vier Musiker generieren einen Sound, der eine neue Raumzeit schafft: die Erfahrung der letzten Tage der Menschheit oder der Aufbruch in eine Zone, die einem näher ist, als man denkt: Neuronenfeuer, der Draht zur Innerlichkeit. Und über allem, wie blaue Lichtpunkte, die Trompete.
(Christine Pfammatter)

LE POT hat soeben ihre Trilogie „Sheherazade“ abgeschlossen (Everest Records). Entstanden sind drei CD’s in drei Jahren: hauptsächlich improvisiert, Crossover . „She“, die erste CD, wartet mit viel Elektronik und grossen Amps auf, darauf folgt „Hera“, die sich an Benjamin Britten orientiert und in einer alten Kirche aufgenommen wurde, und schlussendlich „Zade“, die diesen Frühling entstand und einen reduzierten, voll akustischen Abschluss bildet. Man kann von einer Reise sprechen, welche einen grossen Reichtum an Bildern und Konzepten bietet, und die in diesem Herbst mit Martin Schütz fortgesetzt wird, auf zu neuen Ufern.

Manuel Mengis - Trompete
Musiker und Bergführer, Ausbildung an der Hochschule Luzern, erhielt mehrere Preise und Auszeichnungen, spielt seit Jahren im In- und Ausland, hauptsächlich im Bereich der improvisierten Musik, daneben Projekte im Feld der E-Musik/Theater.

Martin Schütz - Cello
Der Musiker Martin Schütz arbeitet als Improvisator und Komponist mit elektrischem und akustischem Cello und elektronischen Mitteln. Seit den 80er Jahren hat er mit unzähligen Musikern aus Europa, USA und anderswo gespielt. Er ist Mitglied des Trios „Koch-Schütz-Studer“, international bekannt für seine Hardcore Chambermusic. Als Komponist und Livemusiker im Theater arbeitet er regelmässig an vielen wichtigen Theatern im ganzen deutsch- und französischsprachigen Raum. Daneben schreibt und produziert er auch regelmässig Musik für Film und Hörspiel. Schütz lebt in Biel/Bienne, er wurde 2004 mit dem städtischen Kulturpreis und 2011 mit dem grossen Musikpreis des Kantons Bern ausgezeichnet.

Hans-Peter Pfammatter – Keyboards, Electronics
Ausbildung an der SJS Bern und MHS Luzern bei Simon Nabatov, Christoph Baumann und Hans Feigernwinter. Seit 2000 Dozent an der Musikhochschule Luzern. Auszeichnungen: Stipendium der Friedl-Wald Stiftung 1999, Werkbeitrag der Stadt Luzern 2006, Förderpreis des Kantons Wallis 2006, Atelieraufenthalt der Stadt Luzern in Chicago 2009, Anerkennungspreis der Stadt Luzern 2010. Komponist für Theatermusik, Kurzfilme, Diverse Jazz- und Experimental-Formationen. Div. Hörspiele mit Dichter Michael Stauffer.

Lionel Friedli – Schlagzeug
Sein Interesse an improvisierter, experimenteller und alternativer Musik führte ihn mit grossen musikalischen Figuren der Schweizer und internationalen Szene zusammen (u.a. Marc Ribot, Fred Frith, Ellery Eskelin, Hans Koch, Christy Doran). Sein Trommelspiel hat sich durch seine musikalischen Erfahrungen in vielen verschiedenen Gruppen entwickelt, die jeweils mit persönlicher Musik in einem Stil von traditionellem Jazz über progressiven Rock geschrieben wurden, bis verschiedene Strukturen/Formen von improvisierter Musik, wo « noise » aus zusätzliches Ausdrucksmittel benutzt wurde. Durch langes forschen, führte sein Spiel zum musikalischen Mainstream, originell und erkennbar, abgeleitet durch „rhythmische Muster“ aus verschiedenen Stroemungen der zeitgenössischen Musik und konkrete Ideen aus der improvisierten Musik entwickelt in Europa und New York.

Datum: Sonntag 09. Oktober 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Sonntag 18. September 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

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Axel Dörner - Trompete
Achim Kaufmann - Piano
Andreas Willers - akustische Gitarre, Elektronik

Drei Berliner Spitzenmusiker mit enormem stilistischen Background, die die Bereiche der improvisierten Musik selten im preußischen Stechschritt durchmessen, sondern eher deren subtilere Schattierungen ausloten, kommen hier in einem (fast) rein akustischen Trio zusammen, welches sich auf Abstraktion und Musikalität konzentriert.

Andreas Willers, Achim Kaufmann und Axel Dörner gelten als stilprägende Musiker und herausragende Instrumentalisten, die als führende Vertreter den excellenten internationalen Ruf der Berliner Avantgarde-Szene mitbegründet haben.

‚Ist das neue Musik, ist das Jazz? Die Frage erübrigt sich, wenn diese drei Meister mit ihrer Erfahrung sowohl als Instrumentalisten wie auch als Komponisten anheben zu spielen. Wir hören das leise Murmeln aus dem Quellgrund der Musik, wir nehmen am Entstehen eines Klangbildes teil, welches sich zu strahlender Schönheit entfaltet und wieder ins Dickicht verschwindet. Dabei ist die Musik immer transparent und leicht, zugleich und fast unmerklich wird man aber in phantastische und imaginative Räume entführt. Das Trio stellt diese Balance musikalisch her, was nicht jedem gelingt, diesen Musikern aber schon. Sie haben das Triple A auf jeden Fall verdient.‘
Emmerich Hörmann

Datum: Sonntag 18. September 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Donnerstag 16. Juni 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

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Phil Minton - voice
Carl Ludwig Hübsch - tuba

Die Stimme: eine Röhre mit darin schwingenden Bändern.

Die Tuba: eine Flüstertüte, die die Klänge schwingender Lippen verstärkt.

Phil Minton und Carl Ludwig Hübsch sind als Improvisatoren unterwegs um Tag für Tag aufs neue den Schritt ins Unbekannte zu wagen, in eine Musik, die sich wie von selbst zusammensetzt. Solchen Klängen liegt blindes Einverständnis der Musiker untereinander zu Grunde. Gespielt wird, was nötig ist.Und so entsteht von Augenblick zu Augenblick Feines, Wildes, Spannendes und Magisches vor den Ohren des sich diesem Spiel öffnendem Hörers.

Datum: Donnerstag 16. Juni 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Mittwoch 4. Mai 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

PaPaJoSh

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Paul Hubweber - Trombone Voice
Paul Lovens - Drums & Cymbals
Jonas Westergaard - Double Bass
Shelley Hirsch - Voice Vocals

Zur anstehenden 15jahre-Jubiläumstour gönnen wir drei PaPaJo's uns eine „Sh“.
Der Gedanke mal wieder eine Stimme dazu zu nehmen hatte zur Folge, dass aus den drei Mündern des „Metainstrument“ (P.N.Wilson) auf den Punkt „Shelley“ ertönte.
So dehnen wir das „Lieblingstrio ohne Piano“ (Alex Schlippenbach) aus auf eine feine Stimme und kleine Geschichten.
(P.H.)

Einer der anregendsten Aspekte dieser Trio-Musik ist die Art, wie die Musiker ihre Instrumente ständig neu erfinden, um ein „Meta-Instrument“ enstehen zu lassen (…)
Dies ist grossartige Improvisierte Musik, wie Sie für sich selbst herausfinden werden.
(Dr. Peter Niklas Wilson)


Datum: Mittwoch 4. Mai 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Sonntag 13. März 2016 20:00 präsentiert Jazz:yl

STEAMBOAT SWITZERLAND

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Dominik Blum: Clavinet, Electronics
Marino Pliakas: E-Bass
Lucas Niggli: Schlagzeug

„Steamboat Switzerland“ stürmt, faucht, poltert, hämmert, ächzt – und groovt! Was nach harmloser Dixieland-Kapelle klingt, ist in Wahrheit die derzeit wohl spannendste Band auf dem Grenzgebiet zwischen Avantgarde und Hardcore; energiegeladene, innovative Neue Musik, dargeboten in bester Live-Performance. „Hammond avantcore trio“ nennen die drei Schweizer ihr Ensemble, das sich stilistisch so gar nicht einordnen läßt. Auf Jazz-, Rock- und Neue Musik-Festivals in Europa, Nordamerika, Südafrika und Asien sind sie zu Hause, und doch überall eine Ausnahmeerscheinung. Zwischen „Dark Power Ambient“ und „Boulez on the rocks“ wurde ihnen so ziemlich jedes Stil-Attribut zugeschrieben.

Stark verdichtetes Kondensat wird da unter Hochdruck gebraut und am Puls der Zeit positioniert, indem es die Grenzziehungen zwischen dem ohnedies schon längst hinfälligen Gegensatzpaaren E- und U, Komposition und Improvisation negiert und aktuellen soziokulturell/-musikalischen Phänomenen in der Begegnung von Avantgarde und Underground Klang verleiht.?

Im Rahmen ihres bewährten Konzepts multiidiomatischer Module in Interaktion mit improvisierten Texturen bieten "Steamboat Switzerland" onstage ein Tagesangebot aus Instant Composing und diversem dem Trio gewidmetem Material. Ueber das Repertoire wird in Realtime auf der Bühne entschieden, wobei der Schwerpunkt auf Material des Komponisten und Schlagzeugers Michael Wertmüller (aktuelle CD "Zeitschrei", GROB 655, 2005) zu liegen kommen dürfte.

Steamboat Switzerland - ein starker Dampfer, der seinen Namen von Adolf Wölflis "Dampfer Swizerland" bezieht. In dessen epischen Gedicht "Von der Wiege bis ins Graab" fährt der Dampfer Swizerland den Rhein hinunter; dabei geht jedes Land, durch das er kommt, unter, nur er selbst bleibt übrig …


Datum: Sonntag 13. März 2016 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Dienstag den 17. November 2015 präsentiert Jazz:yl

Rova Saxophone Quartet
European Tour 2015

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Jon Raskin, Bruce Ackley, Steve Adams, Larry Ochs

saxophones, visual cues, music

Man denke nur an die menschliche Stimme in der Musik: das ursprünglichste aller Instrumente – sie kann dahinschmelzen lassen oder spontan zu Tränen rühren. Gleich danach kommt das Saxophon, nur einen Schritt entfernt von der menschlichen Stimme und somit der nächstmächtigste Botschaftenträger in der Musik. Multipliziert man nun dessen Kraft und Potential mit dem Faktor vier, so entsteht ein Saxophon-Quartett. Das Rova Saxophon Quartet, ein Ensemble, das uns so tief bewegt wie ein osteuropäischer Chor, aber auch eine solche Stärke entfalten kann, dass man meint, sie wollten eine Naturgewalt simulieren … oder ganz anders: fast lautlose, sich überlagernde Klangbilder, die man bei geschlossenen Augen, in der freien Natur sitzend, genießt.

Ziel des Rova Sax-Quartetts war seit je (1978), anzuregen, herauszufordern und zu inspirieren. Die Gruppe lotet die Synthese zwischen Komposition und kollektiver Improvisation aus und kreiert so eine faszinierende, Genre übergreifende Musik. Rova ist eine der langlebigsten Formationen der modernen Musik und hat seine Wurzeln im Post-Bop, im Free Jazz, der Rock-Avantgarde und der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts. Zusätzlich schöpft die Band ihre Inspiration aus bildender Kunst, zeitgenössischem Tanz und zeitgenössischer Lyrik. Wenn man konzentriert hinhört, offenbart sich auch eine sehr interessante Fusion aus traditionellen Musikformen und asiatischer und afrikanischer Popmusik. Und dann ist da natürlich noch der Blues – stets ein Schlüssel für Kreativität.

Pressestimmen

„Die Brillanz dieser gefeierten, in sich geschlossenen Einheit wird nur noch von ihrer Kühnheit übertroffen“ – The New Yorker

„Das Rova Saxophone Quartet ließ sich zunächst von Musikern wie Anthony Braxton, Steve Lacy und Roscoe Mitchell (bzw. dem Art Ensemble of Chicago) inspirieren, die alle an neuen Kompositionstechniken und Improvisationsformen gearbeitet haben. Von Anfang an aber setzte sich Rova über Dogmen hinweg, richtete seinen Fokus auf Gruppeninteraktion und warf so das oft eintönige, konventionelle Prinzip Thema-Solo-Thema über Bord. Die Gruppe integrierte die Komplexität der zeitgenössischen Musik (komponiert und/oder improvisiert) und fand dadurch Wege, diese nahtlos in eine Musik einfließen zu lassen, deren Dichte und Sprödigkeit an Monk erinnern, die so üppig klingt wie Ellington und so kantig und manchmal streng wie Webern. Bei Rova trifft das zwölftaktige Bluesschema direkt auf Zwölftonmusik.“ – Paul Bennett “Hedges and Shambles”

„ ... eine fast utopische Mischung aus ‚Stilen‘ und Philosophien, die in gewisser Distanz zum Jazz agiert. Das Spiel ist sehr klar und präzise ausgeführt, mit einem virtuosen Stimmengeflecht. Rova eilt von Erfolg zu Erfolg.“ – Penguin Guide to Jazz Recordings


Datum: Dienstag 17. November 2015 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Mittwoch den 4. November 2015 präsentiert Jazz:yl

Elliott Sharp

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SHARP PLAYS MONK
SHARP PLAYS SHARP

Elliott Sharp ist zu Gast im Jazzkeller mit seinem Programm SHARP PLAYS MONK – SHARP PLAYS SHARP: eine Solo-Performance mit elektroakustischer Gitarre. Er präsentiert Interpretationen und Erweiterungen der Musik Thelonious Monks, kombiniert mit eigenen Improvisationen und Kompositionen, wie „Velocity of Hue“ und „Momentum Anomaly“, sowie sein neuestes Werk: „The Hidden Variable“.

Elliott Sharp leitet seit Jahren verschiedene Ensembles, darunter SysOrk, Orchestra Carbon und Tectonics. Er komponierte für das Ensemble Modern, das Radio-Sinfonieorchester Frankfurt und das JACK Quartet. Das mit einem Grammy ausgezeichnete Album „In 27 Pieces“ der Violonistin Hilary Hahn präsentiert eine Komposition von Sharp: „Storm of the Eye“. Sein 2014 erschienenes Album „4am Always“ mit der Formation Terraplane wurde in diesem Jahr mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Er wurde auf zahlreichen Festivals gefeatured, z.B. Saalfelden, Willisau, New Music Stockholm, Donaueschingen, Darmstadt, Tomorrow Shenzhen und Au Printemps. 2010 schrieb er die Science-Fiction-Oper mit dem Titel „About Us“ für die jugendlichen Mitglieder der Bayerischen Staatsoper. Im Oktober 2014 fand im New Yorker Issue Project Room die Premiere seiner Oper „Port Bou“ statt. Seine Arbeit ist Thema des Dokumentarfilms „Doing the Don’t“ und wurde im National Public Radio’s „All Things Considered“ vorgestellt. E# erhielt 2014 das Guggenheim-Stipendium und 2015 das Stipendium Berlin Prize der American Academy in Berlin. Er arbeitete auch unter anderem mit der Pop-Sängerin Debbie Harry zusammen, sowie mit den Schauspielern Steve Buscemi und Barbara Sukowa, mit dem Ensemble Modern, dem Qawwali-Sänger Nusrat Fateh Ali Khan, den Blues-Legenden Hubert Sumlin und Pops Staples, mit Jazzgrössen wie Jack DeJohnette und Sonny Sharrock, mit den Multimedia-Künstlern Christian Marclay und Pierre Huyghe, sowie mit Bachir Attar, dem Leiter der Master Musicians of Jajouka. Zu seinen Audio-Installationen zählen „Fluvial“, ein computergesteuertes Multi-Kanal-Audio-Projekt, „Chromatine“, eine interaktive Saiten-Skulptur, und „Tag“, eine interaktive Audio-Performance.


Datum: Mittwoch 4. November 2015 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Dienstag den 16. Juni 2015 präsentiert Jazz:yl

XOL: feat. Peter Brötzmann

img XOL: feat. Peter Brötzmann

Guy Bettini (CH) tp, flh, ptp
Luca Pissavini (I) db
Francesco Miccolis (I) dr
Peter Brötzmann (D) sax, cl

Das Trio XOL wurde vor zwei Jahren von Guy Bettini ins Leben gerufen. XOL bedeutet 'Herz' im Senegal, und so ist auch die Richtung des Projekts zu verstehen – eine Musik, die warm und rhythmisch daherkommt, aber auch wild und unberechenbar sein kann: 100 % improvisiert!

Guy Bettini ist unter anderem bekannt als Mitinitiator der Berliner Echtzeitmusik-Szene. Er kam 1991 in die Hauptstadt und musizierte mit Peter Kowald, Olaf Rupp, Tony Buck, Wolfgang Fuchs, Paul Lovens und Joëlle Léandre sowie vielen anderen. Er wirkte daneben auch in einem Kammermusikensemble mit der Sopranistin Margarete Huber und im Duo mit der Choreographin Toula Limnaios. Gelée Royale war damals eine seiner bekanntesten Bands. Nach zwölf Jahren kehrte er zurück in die Schweiz und erhielt einen Kompositionsauftrag vom Jazz-Festival Chiasso. 2009 gründete er das Quartett Freenology mit dem legendären Saxophonisten Sonny Simmons, Clayton Thomas und Paul Lovens. Es folgten Konzerttouren durch Europa und Auftritte bei Festivals, wie etwa bei Uncool in Poschiavo, in Luz oder Nickelsdorf. Dem schlossen sich weitere Tourneen durch die Schweiz an, mit Alexander von Schlippenbach; außerdem arbeitet er regelmäßig mit der Sängerin Natalie Peters zusammen.

In Locarno traf er auf den Schlagzeuger Francesco Miccolis, mit dem er dort bereits in verschiedenen Formationen aufgetreten ist. Francesco hat in Mailand, Paris und New York Musik studiert. Sein Diplom machte er in Lausanne, und seither ist er ein gefragter Schlagzeuger an der Seite von Steve Potts, Achille Succi, Malcom Braff, Roberto Pianca und vielen anderen, mit denen er weltweite Tourneen unternahm.

Der dritte im Bunde ist Luca Pissavini, ein junger Bassist, der bei Barre Phillips gelernt hat und nun auf der internationalen Szene schon lange zu Hause ist. Es gab Aufnahmen und Tourneen mit Ken Vandermark und Sabir Mateen und Auftritte beim Umbria Jazz-Festival. Mit Nido (Chiapperini & Pissavani) gewann er beim Porsche Jazz-Festival in Padua den Workshop-Preis.

XOL haben für ihre aktuelle Tournee einen prominenten Gast gewonnen: Peter Brötzmann. Was soll man über ihn noch schreiben, was nicht schon geschrieben wurde... außer, dass er – längst in aller Welt als freier Improvisator der ersten Stunde bekannt - noch immer nichts von seiner grossartigen Intensität verloren, dafür stets an Ausdruck und Vielfalt dazu gewonnen hat.

XOL hat eine CD produziert, die man nur auf Konzerten erwerben kann. Die Produktion ist auf 100 Exemplare limitiert und jede einzelne enthält eine andere handgefertigte Zeichnung auf dem Cover.

Die Tournee wird unterstützt von Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung.

Wir danken unserem Gastgeber Club der Jazzfreunde e.V. für die freundliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.


Datum: Dienstag 16. Juni 2015 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Sonntag den 10. Mai 2015 präsentiert Jazz:yl

Leimgruber-Demierre-Phillips

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Urs Leimgruber: Tenor & Sopran Saxophon
Jacques Demierre: Klavier
Barre Phillips: Kontrabass

Die Europa Tournee des Trios findet anlässlich von zwei Jubiläen statt: 80 Jahre Barre Phillips und 15 Jahre Existenz des Trios Leimgruber-Demierre-Phillips.

Spontan, direkt, gemeinsam. Nichts ist vorbereitet, nichts abgesprochen, nichts vorher ausgedacht. Die Herausforderung bleibt die gleiche wie am ersten Tag des Zusammentreffens: der leere Raum, den es mit Klängen zu gestalten gilt. Drei Musiker, die nicht mehr und nicht weniger mitbringen als ihre jahrzehntelange Erfahrung mit freier Improvisation und ihre individuellen Musiksprachen.

Seit fünfzehn Jahren spielen sie zusammen: der aus San Francisco stammende, eng mit der europäischen Szene verbundene Kontrabassist Barre Phillips sowie die beiden Schweizer Urs Leimgruber und Jacques Demierre. Jeder der Drei hat seinem Instrument eine gänzlich eigene Dimension erschlossen, die ihn unverwechselbar macht. Jedes Mal, wenn das Trio, das mittlerweile rund zweihundert Konzerte gegeben hat, zusammenkommt, wird die Musik zugleich neu erfunden und weitergeschrieben. Dann verdichten und verflechten sich diese Sprachen, oder sie verflüchtigen sich bis an den Rand zur Stille.

Urs Leimgruber hat langjährige Erfahrung im Bereich zeitgenössischer Improvisation, Komposition, Jazz und Neuer Musik. Er bereichert und erweitert seit Jahrzehnten mit neuen Spieltechniken den Saxofonklang. In den 70er Jahren war er Gründungsmitglied der Electric-Jazz Band OM und spielte seither Solo-Konzerte und mit zahlreichen namhaften Musikern und Ensembles in Europa, USA, Kanada, Südamerika, Japan. Zusammen mit Jacques Demierre leitet er die Gruppe 6ix.

Jacques Demierre beschäftigt sich im Bereich komponierter und improvisierter Musik, Jazz Lautpoesie, Performance und initiiert Projekte mit Klanginstallationen. Er schreibt Musik für Theater, Tanz und für zeitgenössische Kammerensembles. Am Klavier hat er eine einzigartige Spielart entwickelt, die nie aufhört, Klang-Topographien neu zu zeichnen, die uns das physische Gewicht des Instruments vergessen lassen.

Barre Phillips ist ganz einfach der hervorragendste Bassist… Bereits seit den frühen sechziger Jahren aktiv, hat er mit zahllosen Musikern und Bands aus allen Bereichen des Jazz und der improvisierenden Musik gespielt. Bekannt wurde er vor allem mit dem legendären „The Trio“ mit John Surman und Stu Martin. Mit der brillianten Technik eines grossen klassischen Musikers und dem „feeling“ eines Charles Mingus reicht seine stilistische Bandbreite von Coleman Hawkins bis Derek Bailey. Zudem beschäftigt er sich als Komponist und Performer im Bereich von Film, Tanz und Theater.

Die Tournee wird unterstützt von den Schweizer Kulturstiftungen ProHelvetia und Fondation Suisa.

Datum: Sonntag 10. Mai 2015
Ort: Stadthalle Hofheim
Chinonplatz 4
65719 Hofheim
Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 € / unter 21 J. 5 €)

Am Dienstag den 5. Mai 2015 präsentiert Jazz:yl

PAAL NILSSEN-LOVE LARGE UNIT

img PAAL NILSSEN-LOVE LARGE UNIT

Thomas Johansson (NO) – cornet and flugelhorn
Mats Äleklint (SE) – trombone
Julie Kjær (DK) – alto saxophone and flute
Klaus Holm (NO) – alto and baritone saxophone
Per Åke Holmlander (SE) – tuba
Ketil Gutvik (NO) – electric guitar
Tommi Keranen (FIN) – electronics
Jon Rune Strøm (NO) – double and electric bass
Christian Meaas Svendsen (NO) – double and electric bass
Andreas Wildhagen (NO) – drums and percussion
Paal Nilssen-Love (NO) – drums and percussion

Paal Nilssen-Love ist weltweit einer der kreativsten und aktivsten Musiker, die Norwegen in den letzten 20 Jahren hervorgebracht hat. Mit mehr als tausend Auftritten und hunderten von Aufnahmen kennt man den Schlagzeuger aus Bands wie The Thing, OffOnOff, Ballister, Hairy Bones, Chicago Tentet und Original Silence und in Zusammenarbeit mit Musikern wie Arto Lindsay, Otomo Yoshihide, Akira Sakata, Ken Vandermark, Jim O’Rourke, Peter Brötzmann, Thurston Moore, Michiyo Yagi und vielen anderen.

2013 entschloss sich Nilssen-Love, seine eigene Big Band ins Leben zu rufen. Vorwiegend aus jüngeren norwegischen Musikern bestehend, zeigt sich die Large Unit auf der Bühne als eine intensive Energie-Einheit, die aber mühelos zu subtil strukturierten Passagen umschwenken kann. In der Band sind auch Musiker aus Finnland, Schweden und Dänemark vertreten – kurzum: nordische Musik auf höchstem Energie-Level.

Wir danken unserem Gastgeber Club der Jazzfreunde e.V. für die freundliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.


Datum: Dienstag 5. Mai 2015 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Am Freitag den 28.11.2014 präsentiert Jazz:yl

Harth / Rasmussen / Daemgen / Fischer

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Alfred 23 Harth: reeds
Mette Rasmussen: as
Marcel Daemgen: electr, synth
Jörg Fischer: drums

Alfred 23 Harth, Seoul Expatriate & Reeds-Spieler extraordinaire, ist im November in Europa mit einem beeindruckenden Lindsay Cooper-Tribute unterwegs, und macht im Anschluss mit diesem Konzert in der Krebsmühle den einzigen Abstecher ins Rhein-Main-Gebiet.

Mit dabei: Mette Rasmussen, eine junge Free Jazz-Saxophonistin aus Norwegen, die seit einigen Jahren zahllose internationale Bühnen mit ihrer kraftvollen Musik bespielt - ihren Namen bitte merken, auch in Zukunft weiterverfolgen, staunen.

Marcel Daemgen ist Spezialist für analoge Synthesizertexturen, ein kreativer Grenzgänger zwischen Noise, Neuer Musik und Avant-Pop, der diesem Ensemble eine sehr originelle jazzfreie Farbe hinzufügt.

Am Schlagzeug schliesslich Jörg Fischer, vielseitig und flexibel musizierend zwischen feinen Percussiongespinsten bis hin zu brachialem Free Jazz- und Noisepunk-Brett.

Wir danken unserem Gastgeber Hermann Nottarp und der GfS für die freundliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.

Datum: Freitag, 28.11.2014 20:30

Ort: Krebsmühle
Lorsbacher Straße 31
65719 Hofheim-Lorsbach
Eintritt: frei - Spenden erbeten

Am Dienstag den 25.11.2014 präsentiert Jazz:yl

Kaufmann/Gratkowski/de Joode plus Tony Buck

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Frank Gratkowski: as, cl, bcl, cbcl, fl
Achim Kaufmann: piano
Wilbert de Joode: bass
Tony Buck: drums

Seit 2002 spielt Frank Gratkowski mit Achim Kaufmann und Wilbert de Joode im Trio, 4 Cds, u.a. kwast erschienen bei Konnex, zeugen von ihrer intensiven Zusammenarbeit. Diese beruht auf reinen Improvisationen ohne jegliche vorherige Absprachen etwa zu Struktur oder sonstige konzeptuelle Ansätze – eine Tatsache, die des Öfteren Verwunderung hervorruft, mutet ihre Musik in ihrer Dichte und Stringenz doch eher wie Durchkomponiertes an. Kaufmann/Gratkowski/de Joode verstehen vielmehr mit schlafwandlerischer Sicherheit, die Transparenz von Kammermusik des 21. Jahrhunderts – samt Ein- und Ausfaden in Stille bzw. extreme Noise-Zonen, samt textueller Überlagerungen und Relikten von tonal harmonikalen Erinnerungsschleifen… – mit der Energie, dem rhythmischen Momentum und der Unvorhersehbarkeit, dem „sound of surprise” des afroamerikanischen Jazz zu verbinden.

Etwas mehr als 10 Jahre nach ihrer Gründung beschenkten Kaufmann/Gratkowski/de Joode sich und ihre Hörer in einer Spezialbesetzung mit illustren Gästen. Bei uns mit dabei: Tony Buck, Schlagzeuger der australischen Kultband The Necks und einer der kreativsten und vielseitigsten Musiker weltweit, der wie kein Zweiter Elemente von Jazz, Post-Rock und Musik verschiedener Kulturen der Welt in einen improvisierten Kontext einfließen lässt.

Wir danken unserem Gastgeber Club der Jazzfreunde e.V. für die freundliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.


Datum: Dienstag 25.11.2014 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

Achtung Änderung!

Bei dem schon länger geplanten Konzert mit dem Quartet Johannes Bauer / Lotte Anker / Clayton Thomas / Paul Lovens am 19. Oktober gibt es eine kleine Änderung im Line-Up: Der Ausnahme-Bassist John Edwards aus England wird anstatt des verhinderten Clayton Thomas den Kontrabass spielen.

Am 19. Oktober 2014 präsentiert Jazz:yl

ANKER / BAUER / THOMAS / LOVENS

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Lotte Anker: sax
Johannes Bauer: tb
Clayton Thomas: bas
Paul Lovens: drums

Freie Improvisation und Interaktion präsentiert von 4 Meistern der experimentellen improvisierten Musik. ANKER / BAUER / THOMAS / LOVENS kreieren sowohl intensive, dynamische Musik wie auch abstrakte, feine Klangkunst.

Das Quartett hatte seine Premiere 2012 bei dem Kopenhagener Winterjazz Festival in der Reihe Thirsty Ear / Berlin. Ursprünglich als ein Treffen improvisierender Musiker geplant, war das Konzert extrem erfolgreich, so dass die vier Musiker beschlossen, in Zukunft als feste Gruppe weiterzumachen.

Die Saxophonistin Lotte Anker: bekannt für ihr intensives und abenteuerliches Spiel mit zahlreichen wegweisenden Gruppen und Projekten wie Anker / Taborn / Cleaver (ihr Trio mit Craig Taborn & Gerald Cleaver), Fred Frith, Tim Berne, Ikue Mori, Fred Lonberg-Holm, The What River Ensemble etc.

Johannes Bauer & Clayton Thomas gehören beide zur aufstrebenden Berliner (und internationalen) Improvisations-/Experimental-Szene.

Johannes Bauers einzigartiges Posaunenspiel kann man u.a. im Peter Brötzmann Tentett, im Barry Guy New Orchestra und im Trio mit Alan Silva & Roger Turner hören.

Bassist Clayton Thomas spielte bereits mit zahlreichen Musikern, darunter Marilyn Crispell, Ken Vandermark, Axel Dörner, Mats Gustafsson und Chris Corsano. Sein Spiel zeichnet sich aus durch einen vollen Sound gepaart mit einzigartigen Präparationstechniken.

Paul Lovens: legendärer Drummer & Perkussionist der europäischen Freien Improvisations-Szene, insbesondere bekannt für sein extrem präsentes und intensives Zusammenspiel mit dem Alex von Schlippenbach Trio (kontinuierlich seit 1972), Cecil Taylor, Joëlle Léandre, Eugene Chadbourne, Mats Gustafsson und unzähligen Musikern und Performern aus der experimentellen Jazz-/Freeform-Szene.

Wir danken unserem Gastgeber Club der Jazzfreunde e.V. für die freundliche Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten.



Datum: Sonntag 19.10.2014 20:00
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Straße 6B
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Eintritt: 15 € (Mitglieder 12 €, unter 21 J. 5 €)

TRANSLOCAL DOPPELTRIO:

FAS TRIO (MEX) plus
FOSSILE 3 (D)
3 mexikanische und 3 deutsche Musiker erstmals zusammen auf Tour.

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FAS TRIO (MEX)
Remi Alvarez – reeds
David Sanchez - double bass
Jorgé Fernandez - drums and percussion

Das FAS Trio aus Mexiko City ist DIE herausragende Gruppe in der aktuellen mexikanischen Jazzszene. Free Jazz, Improvisierte Musik und originäre mexikanische Elemente finden sich in der Musik des Trios wieder.

FOSSILE3 TRIO (GER)
Rudi Mahall - bass clarinet
Sebastian Gramss - double bass
Etienne Nillesen - drums and percussion

Lassen Sie sich nicht vom Namen dieser Band täuschen: Was Sie hier erwartet, ist in keiner Weise »fossil« oder antiquiert und veraltet. Im Gegenteil: Die Musiker aus Köln und Berlin nehmen sich der altehrwürdigen Jazztradition an und transportieren sie ins Hier und Jetzt.

Kurz und gut, kraftvoll und melodisch, sehr lebendig und alles andere als fossil.

1. Set: Beide Gruppen werden separat als Trio auftreten…

Im 2. Set geht´s dann als Doppeltrio zur Sache: GERMEX statt TEXMEX!

Das Projekt TRANSLOCAL wird
gefrdert_durch.jpg goethe_logo_gruen_jpg-1cui4gt.jpg Logo-Mainova_t.jpg.

Datum: 29. Januar 2014
Ort: Stadthalle Hofheim
65719 Hofheim Ts


Einlass: 19:00
Beginn: 20:00
Eintritt: 16 € (Mitglieder 13 €) (unter 21 J. 5 €)

Hallo liebe Vereinsmitglieder/Freunde

es ist soweit, unser Benefizkonzert für Paul Hubweber wird am 12. Januar im Jazzkeller Hofheim stattfinden. Der Jazzkeller stellt die Räumlichkeiten, macht den Eintritt und überweist diesen ohne Abzug an Paul.

Wir organisieren Musiker, Presse und Werbung.

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Musiker von denen wir eine feste Zusage haben :
Uwe Oberg - Klavier
Georg Wolf - Kontrabass
Jörg Fischer - Schlagzeug
Thomas Honecker - Gitarre
Christof Thewes - Posaune
Daniel Schmitz - Trompete.

In Vorfreude Esther


Datum: 12. Januar 2014
Ort: Jazzkeller Hofheim
Hattersheimer Str. 6b
65719 Hofheim Ts

Einlass: 19:30
Beginn: 20:00
Eintritt: 14 € (Mitglieder 12 €) (unter 21 J. 5 €)

Als nächste Veranstaltung präsentiert Jazz:yl am 21. September 2013
Helmut 'Joe' Sachse solo im Atelier NEUN in Mainz.

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Helmut 'Joe' Sachse „Hexenmeister der Gitarre” entwickelte schon früh seinen außergewöhnlichen, persönlichen Gitarrenstil. Seine Gitarre ist Melodie-, Begleit-, Baß- und Percussioninstrument zugleich. Geboren 1948 in Mittweida, entstammt er musikalisch der ostdeutschen Jazzszene. Er gründete sein eigenes Quartett, welches sich zu „Osiris” erweiterte, spielt/e mit U.Kropinski im Duo, mit den Bauer-Brüdern in „DoppelMoppel”, mit Klaus Koch, Ernst-Ludwig Petrowsky, Manfred Hering Baby Sommer u.v.a..

Internationale Projekte folgten, u.a. mit Carmel Jones, John Tchicai, Jack Bruce, Han Bennink, Albert Mangelsdorff, Tony Oxley, John Marshall, David Moos, Peter Brötzmann, Pinguin Moschner, um nur einige zu nennen.

Seinen Zweitnamen verdankt er übrigens dem legendären Jimi Hendrix und sicher nicht nur, weil er dessen gleichlautenden Hit gern und oft spielte. Jazzthetik urteilte 1996 „Der beste Tribut, der Jimi Hendrix je gezollt wurde”.

Freuen wir uns auf ein Konzert mit dem „Hohepriester der Elektrogitarre”, um seine furiosen Solo Auftritte zu beschreiben.


21.09.2013 - Atelier NEUN, Heidelbergerfaßgasse 18, 55116 Mainz
Eintritt: 10 € (Mitglieder 8€)

Als erste Veranstaltung präsentiert Jazz:yl am 7. Mai 2013 das Trio
Elliott Sharp / Melvin Gibbs / Lucas Niggli
in der Stadthalle Hofheim (20 Uhr).

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7.05.2013 - Stadthalle Hofheim 20 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt: 16 € (Mitglieder: 13 €)

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